Ich hatte vor einiger Zeit ein ganz WUNDERvolles Erlebnis mit einer Klientin. Sie kam für eines ihrer Themen in die Klarheit, in die Liebe, konnte es loslassen und somit kam sie in den inneren Frieden, der sich ihr so intensiv und wahrnehmbar zeigte, dass es ihr niemand mehr wegdiskutieren würde können.

Gleichwohl ist es ihr bewusst, dass es noch weitere Themen gibt, dessen sie sich stellen sollte. Eine aktuelle Situation schreit förmlich danach und der wohlgemeinte Rat ihrer Schwägerin, sich doch noch einmal an mich zu wenden, schlug sie aus. Und zwar mit der Begründung, dass die genau wüsste, dass dann die anderen Themen auch noch auf den Tisch kommen würden. Und dazu ist sie im Augenblick einfach nicht kraftvoll genug. Das kann ich problemlos akzeptieren und verstehen , finde es jeoch auch ein wenig schaden, denn letztlich resultiert eine immens Kraft, Selbstvertrauen und Stärke in eigenverantwortlichem Handeln aus dem Prozess, den sie bereits mit mir durchlaufen und erfahren hat. Und das sieht sie auch so. Und doch geht sie aktuell nicht den ihr bewussten und sie selbst bestimmenden Weg. Ihn nicht zu gehen ist auch eine selbst bestimmte Entscheidung… irgendwie.

In keiner Weise zweifelt sie mein Wirken an, ganz im Gegenteil! Mir scheint, sie hat Angst vor ihrer eigenen Macht und Kraft. Aber das auch nur, weil man die bisherigen Jahrzehnte keinen Zugang dazu hatte, obwohl diese ja bereits in jedem Menschen (!) veranlagt und vorhanden sind. Lediglich der eigenen Zugang dazu ist verschütt, durch Prägungen und Konditionierungen unserer Zeit, Kultur, Erziehung, Politik usw. Das kennen sie ja nun schon.

Der Zugang zur eigenen Kraft führt in die Macht der eigenverantwortlichen Handlung. Ein eigenverantwortliches Handeln, dessen Grundlage nicht in der bisherigen konditionierten Form von Angst basiert, erschafft automatisch Veränderungen. In sich selbst UND dadurch im Außen. Das kann wieder zu Angst führen. Es führt so lange zur Angst, bis man sich seiner selbst (vollkommen) bewusst ist. Naja, vollkommen muss es nicht sein, aber man sollte eine spürbare Erfahrung haben davon, was Vollkommenheit, frei von Angst, ist.

Was das ist? Frieden, Glückseligkeit, Liebe, lesen Sie die Bibel, die Bhagavath Gita oder philosophische Schriften, Bücher, schauen Sie Filme, in denen seit Jahrtausenden versucht wird, den Zustand des AllEinsSein und die Selbstermächtigung auf Basis der Liebe, des Respekts und der Achtsamkeit zu erklären.

Eine gute Nachricht: Ich bin mir sicher, Sie haben auch schon so einen Augenblick der Vollkommenheit erlebt. Vielleicht haben Sie ihn als solchen nicht erkannt. Spüren Sie in sich hinein und erinnern Sie sich an eine erlebte Situation die Ihnen Ihr Herz vollkommen weit gemacht hat und Sie sich vollkommen geliebt und angenommen gefühlt haben…. Los… das können Sie! Und nun gehen Sie bei Entscheidungen immer in dieses Gefühl der Liebe zurück und handeln Sie dann. Sie werden sehen, dass Ihre Entscheidungen Ihnen viel dienlicher sind, als wenn Sie diese auf der bisheriger (unbewusster) Ebene der Angst treffen.

Und dann, dann brauchen Sie auch keine Angst mehr vor der eigenen Macht haben. Denn die Liebe, als Grundlage der Entscheidungen, bezieht automatische das Wohlergehen aller ein und nicht mehr die Dominanz einzelner.

Herzlich Willkommen in der Freiheit

Nikola Knecht

Bildquelle: PixaBay